Kindernamen

Der Name des Kindes wird von den Eltern gern als großes Geheimnis bis zur Geburt gewahrt, dabei haben Männer meist ganz andere Vorstellungen als Frauen. Bei Männern ist der Name meist eng mit irgendwelchen Ereignissen oder Erinnerungen an Vorfahren verbunden. Frauen achten mehr auf den Klang und die Individualität des Namens. Als Folge dieser unterschiedlichen Gesichtspunkte fällt die Wahl gerade in den letzten Jahren wieder auf Doppelnamen, die in früherer Zeit meist den Zweck der Ehrung des Großvaters oder der Großmutter erfüllten. Bekannte Beispiele sind Anna-Lena oder Leon Alexander.

Besonders skurril gestalten Prominente die Namen ihrer Kinder, so spielen der Zeugungsort und andere Einflüsse eine entscheidende Rolle bei der Namensgebung. Die Krönung ist wohl der Name von Frank Zappas Tochter – „Moon Unit“ (Mondeinheit). Aber auch „Suri“ (Tom Cruise und Katie Holmes) oder „Apple“ (Chris Martin und Gwyneth Pathrow) sind nicht weniger spektakulär.

Neuerdings geraten immer mehr  Eltern in einen heftigen Konflikt mit dem Staat, der bei der Ausstellung der Geburtsurkunde sich weigert, kuriose Namen anzuerkennen. Gerade Kombinationen, die einem prominenten Namen zu sehr ähneln, werden abgelehnt. Hier ist es empfehlenswert, sich vorher zu erkundigen.

Ein interessanter Aspekt bei der Namensgebung ist die eigentliche Bedeutung und die Geschichte des Namens. Beispielsweise leitet sich der Name „Alexander“ von dem griechischen Wort „Verteidiger“ ab und eigentliche Bedeutung des Namens „Jessica“ ist „Gott schaut“. In vielen Kulturkreisen dieser Erde möchten die Eltern mittels des Namens den kommenden Lebensweg des Kindes aufzeigen.